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rainer sturm

Mit Nadel und Faden "In Gottes Schatzkammer"

Nachricht 03. Januar 2021

In der Paramentenwerkstatt des Klosters St. Marienberg werden kirchliche Schmuck-Textilien angefertigt und restauriert.

Alle sehen sie, manche bemerken sie, wenige kennen sie. Es geht um die Antependien. Das sind die Stofftücher, die an der Kanzel und vor dem Altar hängen. Sprachlich kommt das aus dem lateinischen: „pendere“, heißt hängen, „ante“ vor. Ihre Farben spiegeln das Kirchenjahr wider.

Unsere Antependien sind in die Jahre gekommen und müssen ausgetauscht werden. 2017 haben wir schon einmal dafür im Freiwilligen Kirchenbeitrag gesammelt. Im Zuge dessen hat sich eine Arbeitsgruppe zusammengesetzt und Kriterien für eine Neuanschaffung erarbeitet:

1. Ein Wiedererkennungswert für die Kirchenjahreszeit muss gegeben sein.

2. Frische Farben mit fröhlicher Atmosphäre.

3. Konkretere Symbole, keine abstrakten Dinge.

4. Gerne modernes Design, aber noch passend zum traditionellen Ort.

5. Die Farbabstimmung muss ins Farbkonzept der Kirche passen.

6. Pflegeleicht.

7. Einheitliches Design, das die Gesamtkonzeption deutlich macht.

8. Einfach zu befestigen, ohne den Altar zu beschädigen.

In der Folge davon wurden mögliche Hersteller sondiert und um Vorschläge und Hinweise gebeten. Die Paramentenwerkstatt der von Veltheim-Stiftung aus Helmstedt hat uns überzeugt. Mit der Arbeit der Designerin Eugenia Onistschenko ist die Arbeitsgruppe sehr zufrieden und hat die neuen Antependien in Abstimmung mit dem Kirchenvorstand in Auftrag gegeben.

Hier finden Sie einen Link zur Sendung „Hallo Niedersachsen“ des NDR, in der über die Arbeit der Paramentenwerkstatt der von Veltheim-Stiftung berichtet und wo gerade an unseren Antependien gearbeitet wird:

https://www.ardmediathek.de/ndr/video/hallo-niedersachsen/mit-nadel-und-faden-in-gottes-schatzkammer/ndr-niedersachsen/Y3JpZDovL25kci5kZS9lZjIzODRjOC1hNTg3LTRlMDgtYmJkMy0xMzIyYWI1YzA3ZDY/